Sonnenfonds Solarscharen Drei

"Schwerter zu Pflugscharen" war der Ruf der Friedensbewegung in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts. "Schwerter zu Solarscharen" heißt unser Solarfonds. Außergewöhnlich ist der Standort des Solarparks, das "Nato-Sonderwaffenlager" bei Heilbronn. Auf dem ehemaligen Militärgelände lagerten zu Zeiten des Nato-Doppelbeschlusses Pershing-Raketen. Das Gelände ist eingebettet in den Bundeswehrstandort Siegelsbach und wird mit der Solaranlage zum ersten Mal zivil genutzt.

Wichtige Fakten in Kürze

Wirtschaftlicher Gewinn

  • Attraktive Ausschüttungen über die 20jährige Laufzeit: 200 %
  • Prognostizierte Vorsteuerrendite von 5,9 % p.a. auf das eingesetzte Eigenkapital
  • Ausschüttungen ab 2012
  • Sehr geringe Gründungs- und kaufmännische Betriebskosten

Mindestbeteiligung

  • 
ab 20.000 €, kein Agio
  • höhere Beteiligungen: Stückelung 1.000 €

Investitionen

  • Insgesamt 2,7 Mio. €, davon als Darlehen 75%, benötigtes Eigenkapital rund 700.000 €. Das Eigenkapital wird über den Fonds eingezahlt.

Prognostizierter Solarertrag

  • Jährliche Erlöse von ca. 250.000 € durch Stromverkauf
  • Kalkuliert nach 2% Abschlag auf Ertragsgutachten von meteocontrol (entspricht 1.029 kWh/kWp im ersten Jahr) und einer Leistungsdegression von 0,5% p.a.

Zusätzliche Absicherung

  • garantierte Einspeisevergütung durch EEG
  • Wartungsvertrag mit dem Installationsbetrieb
  • Qualitätskontrolle durch unabhängigen Gutachter beim Bau der Anlage
  • Sicherheitsabschlag auf Ertragsgutachten von meteocontrol und kalkulierte Leistungsdegression
  • All-Gefahren- und Haftpflichtversicherung

Rechtliche Aspekte

  • Verpächter: Bundesrepublik Deutschland
  • Vergütung: Freiland-Anlagen auf Konversionsfläche
  • Rechtsform: GmbH&Co. KG

Größe der Anlage 


  • 3,6 MWp, davon betreibt die ecovision GmbH 1,2 MWp, am Standort ehemaliger Pershing Raketen bei Heilbronn („Nato Doppelbeschluss“)

Technik

  • Fest montierte Bodenanlagen; Dünnschichtmodule vom Weltmarktführer First Solar, zentrale Wechselrichter vom Weltmarktführer SMA; erfahrener Generalübernehmer

Arbeitsplätze

  • Module und Wechselrichter werden in Deutschland hergestellt, dadurch werden Arbeitsplätze gesichert

Ökologischer Gewinn 


  • CO2 Vermeidung entspricht ca. 21.500t. Damit können ca. 1100 Haushalte 20 Jahre mit Strom versorgt werden. Die Energie zur Herstellung der Anlagen ist in drei Jahren erzeugt.

Die Beteiligung im Überblick

„Solarscharen“ nehmen die Sonne ins Visier. Am Standort Siegelsbach bei Bad Rappenau, wo früher Pershing-Raketen lagerten, liefert zukünftig ein weiteres Solarkraftwerk umweltfreundliche Energie. Warme Sonne statt Kalter Krieg. Das Projekt ecovision Solarfonds GmbH & Co. KG Solarscharen Drei, eingetragen beim Registergericht in Stuttgart unter HRA 725997, ist eine Initiative der ecovision GmbH und KATE e.V. in Stuttgart. Wir freuen uns, Ihnen heute dieses neue
Projekt an diesem Standort präsentieren zu können. Im Jahr 2008 wurde eine Freiflächenanlage mit Trackern (nachgeführte Solarmodule) installiert. Derzeit ist eine zweite Anlage auf 20 ehemaligen Atomraketenbunkern im Bau. ecovision betreibt beide Projekte als Bürgersolarfonds; beide Anlagen erfüllen das prospektierte Soll.

Die Photovoltaik-Anlage

Unternehmerisches Ziel ist die Errichtung und der Betrieb von bis zu 3,6 MWp (Megawattpeak installierte Leistung) mit fest auf dem Boden montierten Modultischen. Damit kann man über 1100 Haushalte 20 Jahre mit Strom versorgen. Ziel ist, mit diesem Solarfonds 1,2 MWp der 3,6 MWp zu betreiben. Module und Wechselrichter werden in Deutschland gefertigt. Es wird bewusst auf den Einsatz scheinbar „billiger“ Importmodule aus China verzichtet, da deren Gewährleistung im Schadensfall unsicher erscheint. Passend zu den Cadmium-tellurid (CdTe) Dünnschichtmodulen des Weltmarktführers First Solar aus Frankfurt/Oder kommen zentrale Wechselrichter des Weltmarktführers SMA aus Niestetal zum Einsatz. Für die Dünnschicht Module hat ecovision eine sich jährlich reduzierende Leistung um 0,5 Prozent gemäß dem beauftragten meteocontrol Gutachten einkalkuliert. Die Solaranlage soll anfänglich etwa 1,2 Mio kWh ökologisch sauberen Strom erzeugen, der ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Das bedeutet eine Einsparung von über 21.500 Tonnen CO2 während der Laufzeit. Ein weiteres Plus: Binnen dreier Jahre ist die Energie erzeugt, die zur Herstellung aller Komponenten der Anlagen benötigt wurde.

Die Laufzeit

Eine Baugenehmigung und die Erstellung eines Bebauungsplans ist notwendig. Wie beim ersten Projekt ist die zuständige Gemeinde sehr an dieser Solaranlage interessiert und bearbeitet das Verfahren sehr zügig. Mit der endgültigen Genehmigung ist im Mai 2011 zu rechnen. Damit wird die Anlage bis zum 31.08.2011 ans Netz angeschlossen. Die Laufzeit des geplanten Projektes ist bis Ende 2031 vorgesehen.

Die Investitionen und Finanzierung

Die Anlage kostet betriebsfertig rund 2,7 Mio. €. Davon werden ca. 2 Mio. € durch ein geplantes Bankdarlehen, vermittelt durch die Hausbank, mit einer Laufzeit von 17 Jahren und einem Zinssatz von 4,40% bei 100% Auszahlung finanziert. Die verbleibenden 25 % Eigenkapital sollen durch Sie als Gesellschafter aufgebracht werden.

Ihre Sicherheit

Der Geschäftsführer der Komplementärin ecovision GmbH, Georg Hille, hat in den letzten 20 Jahren viele Solarprojekte erfolgreich realisiert. Alle ecovision Solarfonds haben bisher die Erwartungen erfüllt oder übertroffen. Mit unserem Hersteller und Lieferanten PVStrom werden wir wie bei den vorherigen Projekten einen Wartungsvertrag inklusive Wechselrichtertausch abschliessen. PV-Strom GmbH will die Solaranlage nach 20 Jahren zurückkaufen, deshalb übernimmt sie größtenteils die Rückbaubürgschaft. Die Photovoltaik-Anlage wird gegen erkennbare Risiken in marktüblicher Form versichert. In der Kalkulation des Vorhabens sind eine Betriebshaftpflicht-, eine Elementarschadens- und eine Unterbrechungsversicherung enthalten. Die Einspeisevergütung ist ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme für die Laufzeit von 20 Jahren gesetzlich garantiert. Da selbst bei einer zukünftigen Änderung des Gesetzes für in Betrieb befindliche Anlagen Bestandsschutz besteht, steht die Wirtschaftlichkeitsberechnung auf sicherer Grundlage. Diebstahl ist an diesem Standort sehr unwahrscheinlich.

Das Gelände gehört der Bundesrepublik Deutschland vertreten durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben BIMA. Diese stellt das Gelände per Pachtvertrag langfristig zur Verfügung. Zur Qualitätssicherung wird die Anlage nach Inbetriebnahme durch einen unabhängigen Gutachter (Fraunhofer ISE, meteocontrol oder PV-plan) vermessen. Dieser prüft, ob die bestellte Leistung tatsächlich installiert wurde.

Transparenz

Die Daten der Stromproduktion und der Betrieb der Anlagen werden im Internet taggenau visualisiert:
www.ecovision-gmbh.de

Was ist eine Beteiligungsgesellschaft?

Sie beteiligen sich als Kommanditist/Kommanditistin an einer GmbH&Co. KG. Die Geschäftsführung und die Haftung der GmbH&Co KG wird von der Komplementärin übernommen, der ecovision GmbH. Das bedeutet, Sie brauchen sich um die technischen und organisatorischen Belange nicht zu kümmern. Sie erhalten
einen jährlichen Geschäftsbericht und können auf der jährlichen Versammlung über die weitere Geschäftsentwicklung mit entscheiden. Um Kommanditist zu werden, bedarf es einer Handelsregistereintragung. Ihre Haftung ist auf die von
Ihnen eingezahlte Einlage beschränkt. Lesen Sie bitte dazu den Gesellschaftervertrag im Prospekt.

Ihre Beteiligung – wirtschaftlich ein Gewinn

Das Eigenkapital verzinst sich voraussichtlich im Durchschnitt mit knapp 6% bei Gesamtausschüttungen von ca. 200% über die Laufzeit von 20 Jahren. Dieses gute Ergebnis wurde durch die sehr geringen Gründungs- und jährlichen Verwaltungskosten ermöglicht.

Ihre Beteiligung - zeitlich befristet und limitiert

Diesmal werden lediglich maximal 20 Anteile für ca. 700.000 € Eigenkapital angeboten, die Mindestbeteiligung liegt
bei 20.000 €. Eine höhere Beteiligung muss durch 1.000 teilbar sein.