Sonnenfonds Solarscharen Vier

"Schwerter zu Pflugscharen" war der Ruf der Friedensbewegung in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts. "Schwerter zu Solarscharen" heißt unser Solarfonds. Außergewöhnlich ist der Standort des Solarparks, das "Nato-Sonderwaffenlager" bei Heilbronn. Auf dem ehemaligen Militärgelände lagerten zu Zeiten des Nato-Doppelbeschlusses Pershing-Raketen. Das Gelände ist eingebettet in den Bundeswehrstandort Siegelsbach und wird mit der Solaranlage zum ersten Mal zivil genutzt.

Wichtige Fakten in Kürze


Wirtschaftlicher Gewinn

  • Sehr geringe Gründungs- und Betriebskosten; Ausschüttungen ab 2012, insgesamt 200%; Rendite von 6%

Mindestbeteiligung

  • 
ab 20.000 €, kein Agio
  • höhere Beteiligungen: Stückelung 1.000 €

Witschaftliche Daten

  • Ca. 2,7 Mio. €, davon als Darlehen 76%, benötigtes Eigenkapital rund 654.000 € Spezif. Investitionskosten 2,28 € je erzeugter kWh Spezif. Betriebskosten 0,14 € je erzeugter kWh

Prognostizierter Solarertrag

  • 3,0% Abschlag auf Ertragsgutachten von meteocontrol (entspricht 1.014 kWh/kWp im ersten Jahr) u. einer Leistungsdegression von 0,5% p.a. Dies ergibt jährliche Erlöse von ca. 250.000 € durch Stromverkauf

Größe der Anlage 


  • 4,5 MWp, davon betreibt die ecovision GmbH 2,1 MWp und nun neu 1,2 MWp am Standort ehemaliger Pershing Raketen bei Heilbronn („Nato-Doppelbeschluss“)

Technik

  • Fest montierte Bodenanlagen; Dünnschichtmodule vom Weltmarktführer First Solar, zentrale Wechselrichter vom Weltmarktführer SMA; erfahrener Generalübernehmer (GÜ)

Arbeitsplätze

  • Module und Wechselrichter werden in Deutschland hergestellt, dadurch werden Arbeitsplätze gesichert

Ökologischer Gewinn 


  • CO2 Vermeidung entspricht ca. 21.500t. Energie zur Herstellung der Anlagen ist in drei Jahren erzeugt

Unsere Vorsicht

  • Wartungsvertrag mit dem Installationsbetrieb Qualitätskontrolle durch unabhängigen Gutachter beim Bau der Anlage

Rechtliche Aspekte

  • Verpächter: Bundesrepublik Deutschland
    Vergütung: Freiland-Anlagen auf Konversionsfläche
    Rechtsform: GmbH&Co. KG

Die Beteiligung im Überblick

„Solarscharen“ nehmen die Sonne ins Visier. Am Standort Siegelsbach bei Bad Rappenau, wo früher Pershing-Raketen lagerten, liefert zukünftig ein weiteres Solarkraftwerk umweltfreundliche Energie. Warme Sonne statt Kalter Krieg. Das Projekt ecovision Solarfonds GmbH & Co.KG Solarscharen Vier ist eine Initiative der ecovision GmbH und KATE e.V. in Stuttgart. Wir freuen uns, Ihnen heute dieses neue Projekt an diesem Standort präsentieren zu können. Im Jahr 2008 wurde eine Freiflächenanlage mit Trackern (nachgeführte Solarmodule) installiert. Die zweite Anlage auf 20 ehemaligen Atomraketenbunkern ging im Mai 2011 ans Netz. Damit waren bereits 0,9 MWp installiert. Die Freilandanlage im Osten (Solarscharen Drei) wurde im August fertig gestellt. ecovision betreibt alle Projekte als Bürgersolarfonds; alle Anlagen erfüllen das prospektierte Soll.

Das neue Projekt: Weitere Freiflächenanlagen

Nun haben wir mit unserem bisherigen Generalübernehmer (GÜ) der Solaranlage die Lieferung der vierten Anlage vereinbart.

Die Photovoltaik-Anlage

Unternehmerisches Ziel ist die Errichtung und der Betrieb von bis zu 3,6 MWp (Megawattpeak installierte Leistung) mit fest auf dem Boden montierten Modultischen. Damit kann man über 1100 Haushalte 20 Jahre mit Strom versorgen. Unser Ziel mit diesem Solarfonds ist es, weitere 1,2 der 3,6 MWp zu betreiben. Wir legen Wert darauf, dass Module und Wechselrichter in Deutschland gefertigt werden. Wir verzichten bewusst auf den Einsatz scheinbar „billiger“ Importmodule aus China, da deren Gewährleistung im Schadensfall unsicher erscheint. Passend zu den Cadmiumtellurid (CdTe) Dünnschichtmodulen des Weltmarktführers First Solar aus Frankfurt/Oder kommen zentrale Wechselrichter des Weltmarktführers SMA aus Niestetal zum Einsatz. Für die Dünnschicht Module haben wir eine sich jährlich reduzierende Leistung um 0,5 Prozent gemäß dem beauftragten meteocontrol Gutachten einkalkuliert. Unsere Solaranlage soll anfänglich etwa 1,2 Mio kWh ökologisch sauberen Strom erzeugt, der ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Das bedeutet eine Einsparung von über 21.500 Tonnen CO2 während der Laufzeit. Ein weiteres Plus: Binnen dreier Jahre ist die Energie erzeugt, die zur Herstellung aller Komponenten der Anlagen benötigt wurde.

Die Laufzeit

Die notwendigen Genehmigungen liegen vor: die Baugenehmigung und die Änderung des Bebauungsplans. Die Freilandanlagen werden bis zum 30.09.2011 ans Netz angeschlossen, die Gesellschaft übernimmt die Anlage Solarscharen Vier zum 31.12.2011. Die Laufzeit des geplanten Projektes ist bis Ende 2031 vorgesehen.

Die Investitionen und Finanzierung

Die Anlage kostet betriebsfertig rund 2,7 Mio. €. Davon werden ca. 2 Mio. € durch ein Bankdarlehen, vermittelt durch die Hausbank, mit einer Laufzeit von 17 Jahren und einem Zinssatz von 4,45% bei 100% Auszahlung finanziert. Die verbleibenden 25 % Eigenkapital sollen durch Sie als Gesellschafter aufgebracht werden.

Ihre Sicherheit

Unser Geschäftsführer der Komplementärin ecovision GmbH, Georg Hille, hat in den letzten 20 Jahren viele Solarprojekte erfolgreich realisiert. Alle ecovision Solarfonds haben bisher die Erwartungen übertroffen. 

Mit unserem Hersteller und Lieferanten PVStrom (GÜ) haben wir beschlossen wie bei den vorherigen Projekten einen Wartungsvertrag inklusive Wechselrichtertausch abzuschliessen. Die PVStrom GmbH will unsere Solaranlage nach 20 Jahren zurückkaufen, deshalb übernimmt sie größtenteils die Rückbaubürgschaft. Die Photovoltaik-Anlage wird gegen erkennbare Risiken in marktüblicher Form versichert. In der Kalkulation des Vorhabens sind eine Betriebshaftpflicht-, eine Elementarschadens- und eine Unterbrechungsversicherung enthalten. Die Einspeisevergütung ist ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme für die Laufzeit von 20 Jahren gesetzlich garantiert. Da selbst bei einer zukünftigen Änderung des Gesetzes für in Betrieb befindliche Anlagen Bestandsschutz besteht, steht die Wirtschaftlichkeitsberechnung auf sicherer Grundlage. Diebstahl ist an diesem Standort sehr unwahrscheinlich.

Unsere Vorsicht

Das Gelände gehört der Bundesrepublik Deutschland vertreten durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben BIMA. Diese stellt das Gelände per Pachtvertrag langfristig zur Verfügung. Zur Qualitätssicherung wird die Anlage nach Inbetriebnahme durch einen unabhängigen Gutachter (Fraunhofer ISE, meteocontrol oder PV-plan) vermessen. Dieser prüft, ob die bestellte Leistung tatsächlich installiert wurde.

Unsere Transparenz

Die Daten der Stromproduktion und der Betrieb der Anlagen werden im Internet taggenau visualisiert: www.ecovision-gmbh.de

Was ist eine Beteiligungsgesellschaft?

Sie beteiligen sich als Kommanditist an einer GmbH&Co. KG. Die Geschäftsführung und die Haftung der GmbH&Co KG wird von der Komplementärin übernommen, der ecovision GmbH. Das bedeutet, Sie brauchen sich um die technischen und organisatorischen Belange nicht zu kümmern. Sie erhalten einen jährlichen Geschäftsbericht und können auf der jährlichen Versammlung über die weitere Geschäftsentwicklung mit entscheiden. Um Kommanditist zu werden, bedarf es einer Handelsregistereintragung. Ihre Haftung ist auf die von Ihnen eingezahlte Einlage beschränkt. Lesen Sie bitte dazu den Gesellschaftervertrag im Prospekt.

Ihre Beteiligung – wirtschaftlich ein Gewinn

Das Eigenkapital verzinst sich voraussichtlich im Durchschnitt mit 6% bei Gesamtausschüttungen von mind. 200% über die Laufzeit von 20 Jahren. In 2011 wird das Eigenkapital ab dem Tag der Einzahlung mit 3,0% verzinst. Dieses gute Ergebnis wird durch die sehr geringen Gründungs- und jährlichen Betriebskosten ermöglicht.

Ihre Beteiligung - zeitlich befristet und limitiert

Diesmal werden lediglich maximal 20 Anteile für 654.000 € Eigenkapital angeboten, die Mindestbeteiligung liegt bei 20.000 €. Eine höhere Beteiligung muss durch 1.000 teilbar sein.